Seit über 50 Jahren ist er die gute Seele in der Kirche. Zunächst hatte er nur privaten Klavierunterricht und assistierte seinem späteren Lehrmeister dem Organist, Manfred Erdel, während der Gottesdienste in der Evangelischen Kirche Hohensachsen.

Seinen regelmäßigen Einsatz an der Orgel begann Uli Böhler am 1. März 1972 und seither ist er fast immer anwesend, hat für vier verschiedene Pfarrer in der Zeit gespielt und kann sich immer wieder auf Gastprediger einstellen. Außerdem kümmert er sich parallel zum Kirchendiener um den Raum, steckt die Lieder an die Tafel, schippt Schnee und ist einfach die gute Seele im Gotteshaus.
Auf die Frage aus der Gemeinde, ob er denn zum Inventar gehöre, meinte er: "Besser nicht, sonst werde ich bei der nächsten Kirchenrenovierung runderneuert!"
